Arbeiten unterwegs

Unterwegs arbeiten und damit die Reise finanzieren ist der Traum von so manchem Weltreisenden. Das funktioniert in Australien und Neuseeland mittels des „Working Holiday Visa“ ganz gut. Im Alter zwischen 18 und 30 ist es möglich einmalig im Leben ein einjähriges Working Holiday Visa zu beantragen. Arbeitet man in diesem Jahr mindestens 88 Tage auf einer Farm, bzw. ländlichen Gebieten kann ein zweites Jahr beantragt werden. In dem Visum ist eine persönliche Versicherungsnummer integriert die der Arbeitgeber angeben muß.

Wer älter ist oder nicht mit dem Working Holiday Visa unterwegs sein möchte – weil man nur kurze Zeit in Australien oder Neuseeland unterwegs ist (man kann es ja nur ein Mal im Leben beantragen!) – der kann über verschiedenen Einrichtungen Arbeit für „Brot und Bett“ finden.
Soll heißen man arbeitet 5 Tage die Woche zwischen 4-5 Stunden am Tag und hat am WE frei.

Für Geld arbeiten ist natürlich toll und gut für die Kasse, aber arbeiten für Kost und Logie bringt noch viel mehr als das. Oft ist man eingebunden in den familiären Kreis; die Arbeit-Geber sind eher Freunde als Chefs; man unternimmt gemeinsame Ausflüge; ist sozial integriert; da kein Geld im Spiel ist, ist die ganze Arbeit entspannter. 
Rechnet man mal gegen was an Geld gespart wird, ist das schon erstaunlich und hilft so der Reisekasse – kein Geld ausgegeben zu haben – dafür Freunde und Kontakte.

Die nachfolgenden Plattformen vermitteln weltweit

TravelWorks
https://www.travelworks.de/
Hier bezahlt man für den Arbeitsplatz/Praktikum. Dafür wird die ganze Orga übernommen und es ist sicher. Für Menschen unter 18 Jahre eine gute Möglichkeit von Zuhause rauszukommen.

Workaway
https://www.workaway.info/
Workaway ist eine weltweite Plattform für Gastgeber/Hosts freie Stellen anzubieten. Die Seite kostet 32,-€/Jahr. Persönlich ist das mein Favorit – mit Workaway Reise ich um die Welt.

HelpX
https://www.helpx.net/
HelpX ist wie Workaway eine Plattform für Gastgeber/Hosts freie Stellen anzubieten. Die Seite kostet 20,-€/2 Jahre. 

Beide Plattformen ermöglichen einen Zugang arbeitend durch die Welt zu reisen. Bedenkt man was Übernachtung und Lebensmittel kosten, dann ist das quasi eine Win-Win-Situation.

Ein Tip von mir:
Meist kennt man den Gastgeber nicht, doch die Beurteilungen und Reviews anderer Reisender ist aussagekräftig. Bei Workaway z.B. wird da großer Wert auf Authentizität gelegt und nichts gefälscht.
Bei Fragen ist auch das Workaway-Team ansprechbar.

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