Australien

Australien

Ein uralter Traum von mir – yep… alt… Jetzt bin ich hier und der Traum ist 33 Grad heiß bei 80% Luftfeuchtigkeit. Darwin.
Die Straßen sind breit, kleine Stores, keine Hektik – no worries! Das hier fühlt anders an als die Reise bisher. Ein paar Bilder habe ich schon hochgeladen. Es kommen mehr.
Was allerdings mehr als befremdlich wirkt ist der Umgang mit den eigentlichen Bewohnern dieser Insel. Hier leben so viele Touristen die meinen ihnen gehöre die Insel und sie wären die Einwohner – komisch. Ernsthaft jetzt – sehe ich die Aborigines durch die Straßen wandern, ihres Bodens, ihrer Sprache, ihrer Wurzeln beraubt – verfalle ich in Fremdschämen und könnte kotzen. Damit werde ich temporär leben – andere, wie die Wahl-Australier haben bestimmt ihre Wege gefunden damit umzugehen.
Gut… das hier soll nur ein kurzer Artikel werden – passt.
There are more detail to come!
No worries!

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Indonesien

Indonesien Ade!

Pause – Break! Ich brauch mal eine Asienpause. So schön das hier alles ist – mit Beach, türkisem Wasser, Tauchen mit Mantarochen und Haien – ich schlag mal nen Haken nach …. Australien :o)
Morgen gehts, wenn alles klappt, von Denpasar nach Darwin. Das heißt wenn alle Flüge dann starten wie angeschrieben und nicht erst wenn die Maschine einigermaßen voll ist. Die Public Ferry von Gili T. nach Lombok z.B. legt erst ab, wenn min. 40 Personen an Bord sind… oder je nach Laune des Kapitäns. Ich hatte hier auf Flores so unglaubliche Tauchgänge – wow! Stell dir vor du „sitzt“ 8m unter Wasser und ein Zug von Mantas schwimmt über dich hinweg. Du hörst zu zählen auf und staunst nur noch über diese göttlichen Kreaturen. Dann schaust du wieviel Luft du noch hast – schade, deine Pulle ist leer – du musst hoch… Das (!) macht süchtig – Wunder schauen.
Was erwartet mich in Australiens? Ich werde sehen und berichten! Noch ein letztes Curry – Horizont gucken – Bierchen trinken.
Herzhafte Grüße!

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Indonesien

Insel-hop(p)ing…

Moin! Im Moment fliege ich über die Insel Komodo auf der noch wilde Drachen leben und ich als furchtloser Reisender werde sie natürlich finden und … Fotos machen. Basis dafür wird Flores werden – die Blumeninsel, Taucherinsel, Insel der Gelassenheit. Ups – fasten your seatbelts – wir landen. Ich bin gleich wieder da! Nicht weggehen!
Hep. Gelandet. Von oben hat’s besser ausgesehen… Ich hatte die Überschrift schon richtig gewählt – Hoping – da ist so die Vorstellung in meinem Kopf, das es auch schöne Straßen und Gebäude gibt. Kleine Gässchen und kleine Cafés. Das ist evtl. in Europa so, selten in Asien/Indonesien. Labuan Bajo besteht im wesentlichen aus einer Hauptstraße, die eine Ansammlung von halbfertigen Gebäuden oder Bauruinen ist. Die Straßenränder sind Müllhalde, Drainage, Kinderspielplatz und Stammplatz derer die einem „Transport“ anbieten. Ich schaue in den Sonnenuntergang und denke „wow“ – ich sehe über meiner Schulter die Straße und denke „how?“. How can they live like that? Ist es denn so schwer einen Besen in die Hand zu nehmen und zu fegen, den Müll aufzuheben? Nach fast 5 Monaten unterwegs geht’s mir schon manchmal richtig auf die Nerven wie Menschen mit ihrer Umwelt umgehen. Das mag im Gegensatz zu meinem letzen Artikel stehen, doch ich musste es mal sagen. Morgen geht es, wie gesagt, zu den Drachen und später Tauchen. Mein Weg wird mich weiter nach Kelimutu führen – weiter in Richtung Osten.
Ach, da fehlt ja noch ein Gedanke über Gili Trawangan. Schönes Inselchen, keine Autos, keine Roller – nur Fahrräder und Pferdekutschen. Die Fahrräder braucht man weniger um Distanz zurückzulegen als vielmehr durch die knöcheltiefen Pfützen in der Regenzeit zu kommen :o) Eine Inselumrundung ist mit knapp 6 km Umfang recht übersichtlich. Es gibt eine Partymeile, eine ruhige Meile und 3 stille Meilen in jedem Fall hört man eine der beiden Moscheen. Von günstigen Zimmern um 7,-€ die Nacht bis 30,-€ für einen schönen Bungalow und natürlich mehr €€€ für Resortunterkünfte ist alles vorhanden. Schöne Strände. Bester Zeitpunkt ist Ende März – Die Regenzeit ist vorbei und die Hauptsaison hat noch nicht begonnen – brillant. Wem es auf Gili („kleine Insel“) dennoch zu voll wird, der kann auf Gili Meno ausweichen – die „Honeymoon-Insel“. Möchte man als Singlereisender mal so richtig alleine sein und nicht sprechen müssen, dann ist Gili Meno die richtige Insel. Es gibt quasi nur Pärchen dort. Gili Air ist so eine Mittelding zwischen Trawangan und Meno – in der Hochsaison immer noch ruhig und günstig. Like. Bilder folgen ;o)
Herzliche Grüßles!

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Thailand

Speed!

Weniger die Droge – bin seit 6.00 Uhr auf einem Speedboat Richtung Festland mit richtig speed unterwegs. Heute Abend 21.30 lande ich in Denpasar Bali. Ein paar Tage – werde dort an der Küste entlang reisen bevor ich eine Fähre zu den Gili Islands nehme. Gili T. ist „die“ Taucherinsel – so sagen viele – ich werde es herausfinden. Meinen Divemaster habe ich in der Tasche – yeah!!! Das war schon ein Stück Arbeit, aber sehr, sehr geil! Nette Menschen, tolle Umgebung, gute Lehrer – hach, das war schon gut. Ich bin gespannt was jetzt auf mich wartet mich freudig zu überraschen. Mit großartigen Geschichten in der Tasche reise ich also weiter – der Sonne entgegen. In meinem Kopf läuft gerade „All of me“ by John Legend. Durch das Fenster sehe ich Inselchen vorbeiziehen, der Ozean schlägt Wellen und gibt sich in blau, grün und türkis der Sonne hin. Ups, ein uralter Song von Air Supply „All out of love“ – wo kommt der denn her? Erinnerungen… die alte Handball-Gang auf dem Weg nach Mehlmeisel zum Skifahren in meinem Grünen Polo – im Radio läuft dieser Song – 25 Jahre her… was ein schönes Bild. Da schicke ich einen lieben Gedanken an meine Geburtsstadt Hof und an alle alten Freunde.
Back to the story. Thailand – ist ganz schön gut! Man kann günstig leben, gut essen – einfach sein. Doch wie in allen touristischen Gegenden werde ich das Gefühl nicht los – so richtig „Willkommen“ ist man als Tourist nicht. Klar, Geld kommt in die Geschäfte, doch richtige Motivation vermisse ich. Was meine ich mit Motivation? Freude, Freundlichkeit, … Thailand hat den reichsten König der Welt, eine aufstrebende Wirtschaft und gute Auslansbeziehungen. Warum geht es den Menschen dann nicht besser wie in den Medien be- und versprochen. Warum werden Burmesen zu Hauf im Land zu Hungerlöhnen verheizt? Es geht um Geld – viel Geld, das wenige verdienen während andere in ihren Baracken leben/hausen müssen. Könnte ich die Motivation aufbringen? Könnte ich mich derart verkaufen? Nein, könnte ich nicht. Ich reise weiter mit Respekt im Gedanken für diese Menschen. Klar sind da auch einfach faule Eier dabei – man erkennt sie.
Die Fähre legt an und ich beende die Story für heute.
Seid herzLicht gegrüßt!

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Thailand

Insel leben

Wie schnell die Zeit vergeht … schon ist es Mitte Februar und doch ist jeder Tag intensiv. Langsam steht eine Entscheidung an – Visarun und noch ein paar Wochen hier bleiben oder weiterziehen nach Indonesien – Gili Islands. Es fällt alleine schwer darüber nachzudenken – doch ist es angesagt…
Mein Divemaster hat nur noch wenige Hürden und ich bin guter Dinge bis Ende Februar fertig zu sein.

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So bin ich gerade unterwegs – zwischen Lernen, Prüfungen schreiben – auch viele Fundives – einfach so, natürlich auch um Übung zu bekommen. „Wir“, das sind einige DMT (Divemastertrainees) aus der ganzen Welt, sind eine kleine Familie. Richtig heimelig. Die erzählten Geschichten sollten aufgeschrieben werden. Was Menschen unterschiedlicher Herkunft bewegt hier auf Koh Tao zu sein und warum sie nicht mehr weg wollen. Ich kann es verstehen – ja, das kann ich – ich bin auch im Traktorstrahl gefangen. Manchmal denke ich an meinen Garten. Lagerfeuer, Ruhe, der Geruch von Garten – dann höre ich das Meer plätschern und bin wieder im Hier und Jetzt.
Fragt ihr mich wie es mir geht, dann kann ich kaum antworten, denn es ist eher ein Sein als ein Gehen – ein Stehenbleiben und Sehen.
Bis bald

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Thailand

Koh Tao

Im Hintergrund läuft „Have you ever seen the rain“ – vor mir plätschert die Bucht. Ich habe den Nachmittag „frei“. Die Ausbildung zum Tauchmeister ist umfassender als gedacht… ist auch richtig so, denn später liegt ne Menge Verantwortung in dem Job. Mein „Buddy“ aus Australien und ich sind auf der gleichen Wellenlänge und saugen gleich schnell den Tank leer. Das entspannt. Die nächsten 5 Wochen ist ein ziemliches Programm angesagt – es könnte etwas ruhiger werden auf dem Blog – stay in touch und drück den „follow“-Button, dann kommt der nächste Artikel automatisch per Mail.
Mein Arbeitsplatz:

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In der Bildergalerie gibt es demnächst auch Bildchen :o)
Im Moment bestimmt das Tauchen meinen Rhythmus. 5:45 aufstehen – kurzer Kaffee – Taschen packen – 7:00 aufs Boot und raus – 11.00 zurück – Mittag – 12.00 raus geht’s wieder – 17:00 zurück – auspacken – zählen – nächsten Tag vorbereiten – 18:00 Feierabend – voller Tag – 4/5 Tauchgänge – glücklich sein :o) und Bierchen trinken – Yep!
Koh Tao schlägt so ziemlich jeden in seinen Bann – unwahrscheinlich. Menschen die nur 2 oder 3 Tage bleiben wollten sind nun seit Jahren hier. Mein Plan war ja auch nur ein bisschen Tauchen, relaxen und am Buch arbeiten – tja… kommt halt anders. Es scheint das dieses Inselchen eine Aura von Entspanntheit trägt. Selbst unter Wasser wird man in weniger als 5 Minuten in die Fischfamilie aufgenommen, umschwärmt und gesäubert. Das ist Spa pur wenn die Putzerfische sich an deiner alten Haut gütlich tun und Schorf von diversen Brand- und Schürfwunden wegnibbeln. Ähem, ja nachts geht’s dann manchmal schon ab… Feuershows am Beach und so die eine oder andere brennende Limbostange, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt wenn man nicht tief genug drunter durchkommt… aber es gibt ja Putzerfische und antibakterielle Salbe :o)
Ich schicke euch liebe Grüße von der Insel der Schildkröten!
Euer
Rainer

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Thailand

Geburtstag!

Danke für die lieben Geburtstagswünsche! Ich war abends unterwegs und ihr glaubt nicht wo ich gelandet bin!
Kleines Lokal auf Koh Tao – der Besitzer ist ein Hofer, meiner Geburtsstadt. Ich wuchs auf in der Weißenburgstraße 8 – er wohnte Weißenburgstraße 5.
Schräg gegenüber. Mein Geburtstagsessen – original Schweinebraten :o)
Die Welt so was von klein… das Tauchboot ruft! Auf bzw. runter geht’s!
Ich grüße euch von Herzen!
Euer Rainer

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Thailand

Koh Tao – Yes!

Vor mir bereitet sich die Liveband auf den Auftritt vor – hinter mir rauscht das Meer. Irgendwo legt sich einer mit einem Feuerwerk kräftig ins Zeug. Jeden Abend Feuershows am Beach – Feuer und Wasser liegen hier nah bei einander. In mir löst sich der gebundene Stickstoff der letzten Tauchgänge – Tief- und Wracktauchen stand heute auf dem Programm – in Kombination mit einem kühlen Bier breitet sich ein ziemlich breites Lächeln auf meinem Gesicht von links nach rechts aus. Ich weiß nicht ob der Sänger auf Thai oder Englisch singt – ist auch nicht wichtig – es groovt.
Hier werde ich erst mal ein paar Wochen bleiben. Tauchen, grooven, nix tun. Klingt wie ein Plan und zwar ein ziemlich guter. Dieses Inselchen, wer’s kennt, ist ein kleines Paradies.
Ok, „Besame Mucho“ – in Thailand, Koh Tao – als Tango. Hab ich zu viel getrunken? Ich glaube es ist Zeit die Bar zu wechseln…
Bilder folgen – Yep – wenn’s klappt vom letzten Dive.

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Kambodscha

Kambodscha – Siem Reap, was Angkor Wat und Sextourismus gemeinsam haben!

Provokanter Titel? Dann kommt her und seht es euch an was ein Weltkulturerbe und der massierende Urberuf gemeinsam haben. Angkor Wat ist toll, imposant und auch alle anderen Tempel sind sehenswert. Vlt. sollte man mit den kleineren anfangen und Angkor zum Schluß machen. Jährlich strömen hier 3 Millionen Menschen durch die einst spirituellen Hochburgen, bzw. Hochtempel. Zwischen 20$ und 60$ läßt hier jeder Mensch auf dem privaten Tisch einer Organisation liegen. Angkor Wat ist nicht in staatlicher Hand… Abends werden die geschundenen Füße das massiert – und nicht nur die. Was tagsüber nicht in künstliche Steine fließt, findet abends in den unzähligen Kneipen, Restaurant, Salons Absatz. Angkor Wat ist eine Gelddruckmaschine – eine ziemlich beeindruckende. Nach dem zweiten Tag dachte ich mir so – na ja das Gestein ist künstlich aus Sand und Zement hergestellt – gebaut 1300 bis 1500 Jahre A.D. – hm, hat ja nicht so lange gehalten… Ich meine da gibt’s Kirchen bei uns in Deutschland, die bedeutend älter und wahrhaft besser in Schuß sind als das hier. Baukunst? Oder Geschäftsidee? Jeder bilde sich seine Meinung…
Und wieder ein TukTuk-Fahrer, der mir zuerst sein TukTuk anbietet, dann ein BumBum-Mädchen und zum Schluß Drogen. Es ist 18:15 Uhr – es geschieht im Minutentakt.
Ich sitze mal ausnahmsweise in einer Pizzeria – nach 8 Wochen Asiafood – brauche ich was anderes. Meine 7 Up Dose hat ein Kind erbettelt. 5 m neben mir wartete ein TukTuk-Fahrer drauf das ich aufstehe und: TukTuk!!??
Zum 98. Mal – No thank you.
Wie verkraftet ein Land wie Kambodscha die Khmer? Immerhin 30 Jahre her und dennoch topaktuell. Meine Beobachtung? Gefühlsabspaltung, Lächeln – das unbeteiligt wird sobald sich die Menschen umdrehen. Das ist wahrscheinlich hier in den Zentren so – auf dem Land sieht es anders aus. Da ist es mir gegenüber zurückhaltende Freundlichkeit gewesen.
Kambodscha in einem Wort?
„Scambodia“ – leider – und doch sehenswert! Wenn du weißt wie sie dich ausnehmen wollen, dann kannst du reagieren. Ich schreibe das in die Reisetipps rein.
Hier steigt heute Nacht eine Megaparty – omg! Mal sehen wo ich lande :o)

Guten Rutsch und das Beste fürs neue Jahr!!!!

Der Tempel Bayon in Abendstimmung

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